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Am vergangenen Samstag fand im Lang-Gönser Feuerwehr Gerätehaus das jährliche Atemschutznotfalltraining statt. Dieses Notfalltraining, welches von der AG-Atemschutz, bestehend aus Jürgen Hofmann, Manuel Senger und Torsten Rühl, durchgeführt wurde, erfreute sich wieder einer großer Anzahl von teilnehmenden Atemschutzgeräteträger aus der Großgemeinde.

Um 9:00 Uhr startete das Training mit einer Theorieeinheit, in welcher den Anwesenden die Grundsätze des Einsatzes unter Atemschutz und die Atemschutzüberwachung gelehrt wurden. Nach einer kurzen Pause ging es dann zum praktischen Training über, in dem das Gelernte noch einmal praktisch vermittelt wurde.

Wie in den Jahren zuvor galt es für die 24 Teilnehmer, auf zwei parallel verlaufenden Bahnen einen verunfallten Atemschutzgeräteträger zu retten, was unter beinaher Nullsicht erfolgen musste. Erschwert wurde diese Übung dadurch, dass man auf dem Rückweg mit dem verunfallten Atemschutzgeräteträger unter einem der beiden bereitgestellten Unimogs durchkriechen musste. Um alle Handlungen aufeinander perfekt abzustimmen, war vor allem eine intakte Kommunikation im Trupp unabdingbar, was bei allen Trupps reibungslos funktionierte.

Auf der ersten von zwei Außenbahnen galt es, einen mit Palletten aufgebauten Hindernis Parcours zu bewältigen, um am Ende eine Tür fachgerecht zu öffnen. Hierzu wird die Tür aus der Hocke heraus geöffnet und anschließend eine Rauchgaskühlung im Brandraum durchgeführt, d.h. es müssen mit dem Hohlstrahlrohr drei kurze Wasserabgaben an die Decke durchgeführt und anschließend die Türe wieder geschlossen. Diese Prozedur wiederholt sich dreimal um ein anschließendes Vorgehen in den Brandraum zu ermöglichen, da die Rauchgase durch das Vorgehen abgekühlt wurden.

Die zweite Außenbahn führte die Teilnehmer zum völlig vernebelten Schlauchturm. Der Einstieg zum Schlauchturm erfolgte über eine Steckleiter ins 1. Obergeschoss. Nachdem sich die einzelnen Trupps in dem künstlich erzeugten Nebel bis ganz nach oben vorgearbeitet hatten, galt es sein Fingerspitzengefühl zu zeigen. Hier galt es einen Flansch mittels Muttern und Schrauben richtig zu befestigen, eine Vielzahl von Schraubenschlüssel in verschiedenen Größen lagen für diese Übung bereit, den richtigen Schraubenschlüssel im dichten Nebel zu finden war eine zusätzliche Herausforderung.

Die Arbeitsgemeinschaft Atemschutz möchte sich nochmals bei allen Teilnehmern und Helfern für ihre Unterstützung bedanken, ein besonderer Dank gilt Silke Hofmann, welche sich wie in den Jahren zuvor um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmerte.

Text: Manuel Senger, Wehrführer Feuerwehr Niederkleen

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22 Sep 2017
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23 Sep 2017
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Einsatzabteilung - Gemeinschaftsübung
29 Sep 2017
19:00 bis 21:00 Uhr
Einsatzabteilung - FwDV 1, 3, 7 und 10
06 Okt 2017 Uhr
Minifeuerwehr - Ausflug
06 Okt 2017
18:30 bis Uhr
Einsatzabteilung - FwDV 3